Recco

 

In Recco hatten wir eine geeignete Wohnung für drei Wochen Italienurlaub gefunden, hoch gelegen mit schöner Aussicht. Zentrales Motiv für Bahnbilder ist die grosse Brücke, die das Tal und die Stadt überspannt.

 

Das woll einschneidenste Ereignis in der jüngeren Geschichte der Stadt war das Bombardement im II. Weltkrieg durch englische Flugzeuge mit dem Ziel, diese Brücke zu zerstören um die wichtige Bahnlinie zwischen Genua und La Spezia zu unterbrechen. Die Stadt wurde fast vollständig dem Boden gleichgemacht, strategisch sinnlos, da zu dem Zeitpunkt die Zoaglibrücke bereits zerstört war.

 

Hierzu und zum Wiederaufbau wurden Bilder zusammengetragen, die an dieser Stelle eingebunden werden. (hier klicken)

 

 

 

Dieser Blick erfordert zeitiges aufstehen. Am Berghang gegenüber sehen wir die Kirche Parrocchta delle Grazie.

 

Wenn heftige Niederschläge in der Küstenregion niedergehen wird dieses unscheinbare Flüsschen zum reissenden Wildwasser. IC 674 von Livorno nach Milano Centrale.

 

Der Blick in Gegenrichtung etwa von dort, wo das oben genannte Kirchlein steht.

 

Der Regionalzug hat soeben die Station Recco verlassen. Das auffällige Haus mit dem Türmchen oberhalb hat wohl fast als einziges die Bombardierung überdauert, denn es ist auf den Vergleichsbildern nach der Zerstörung erkennbar.

 

Kesselzug mit Traxx aus Richtung Genua.

 

100 Meter weiter verschwindet der Zug im Tunnel.

 

Mittags in Gegenrichtung als Frecchiargenta nach Rom.

 

Auf diesem Bild ist das Bahnhofsgebäude sichtbar, links neben dem Glockenturm von Parrocchia San Giovanni Battista.

 

Stazione Recco. Man beachte den verschlungenen Stamm der Palme.

 

Attenzione, Treno in transito!

 

Im Abendlicht kommt Frecc 8620 von Roma Termini nach Milano Centrale.

 

Der mittägliche IC 511 von Torino nach Salerno.

 

Frecc 8616 Roma Termini nach Genova P.P.

 

Es gibt schöne Ausblicke auf die Stadt. Man muss aber etwas suchen, denn viele unzugängliche Privatgelände schränken die Bewegungsfreiheit ein.

 

IC 510 von Salerno nach Torino Porta Nuova.

 

 

 

 

... und was sonst noch los war in Recco ...


Recco ist eine Stadt, deren Bewohner gern feiern. Wir geraten plötzlich hinein in ein Fest zu Ehren des traditionellen Bäckerhandwerks.

 

Hübsche Weiblichkeit dirigiert harte Jungs auf starken Maschinen.

 

Anderntags ein Surv-Festival ...

 

... und mit einem oder mit zwei oder mit drei Bällen lässt sich immer was anfangen!

 

Eine Stadt, die auf Sauberkeit achtet ...

... und in der es vielleicht auch schon einmal geschneit hat!

Aber es schien auch nicht immer die Sonne. Allerdings sah die drohende Wolkenfront schlimmer aus als es dann kam.

 

Ein Lichtspot auf San Rocco.

 

Schliesslich tröpfelte es nur. Eine halbe Stunde später wieder purer Sonnenschein.