Acquasanta

 

Eine Thermalquelle und ein Kloster - Aqua santa - heiliges Wasser - die Römer kannten den Ort schon. Und die Italiener bauten eine Bahnstrecke, ausgesetzt und schwindelerregend über Viadukte und Tunnel an den steilen Hängen des Küstengebirges.

Der heutige Plan: Umsteigen in Genova PP und dann im Doppelstockzug auf der Linie 121 Genova - Ovada - Acqui Therme bis zum Haltepunkt Genova-Acquasanta und auf Schusters Rappen weiter durch den grünen Dschungen und auf schmalen Pfaden und Brücken hinunter in den Ort.

 

Blick aus dem Zugfenster von unterwegs. Eine der Brücken wird gerade überquert und wir schauen hinunter in die atemberaubende Landschaft.

 

Knapp oberhalb des Ortes wird der Blick plötzlich frei auf das schön gelegene Kloster.

 

Um das Heiligtum und Wallfahrtsort "Unserer Lieben Frau dell'Acquasanta" wuchs im Laufe der Zeit eine Siedlung, die mit Errichtung des Thermalbades um 1830 eine gewisse Bedeutung als Badeort erhielt.

 

Blick in den Altarraum der Kirche.

 

Nun zu den Bahnbildern. Hier das Viadukt von Acqusanta.

 

Eine Vergleichsansicht aus früherer Zeit, gesehen im Bereich der Thermalquelle.

 

Eingebettet in das üppige Grün des Vorsommers ...

 

... ist es nur eines der vielen Viadukte im Streckenverlauf.

 

Abschliessend noch ein Tipp für Leute, die mit offenen Augen durch die Landschaft gehen wollen und sich auch für etwas interessieren was nicht immer mit der Bahn zu tun hat. In der Umgebung des Klosters wächst eine mächtige Sequoja, die im Jahre 1832 gepflanzt sein soll, anlässlich der Vermählung von Ferdinando I, König von Sizilien, mit Beata Christna di Savoia, Regina di Napoli.

 

Gesehen auf der Station in Acquasanta. So sieht der Mann schliesslich aus, der das Schild nicht beachtet!